Aktuelles
A. Komsi: Orchestre de la Suisse Romande
Am 8. Oktober 2026 gibt die Sopranistin Anu Komsi ihr Debüt beim Orchestre de la Suisse Romande in der Victoria Hall Genf. Unter der Leitung von Eva Ollikainen interpretiert sie das herausragende Werk Mirage für Sopran, Violoncello und Orchester von Kaija Saariaho mit dem Cellisten Lionel Cottet sowie Jean Sibelius‘ Luonnotar - Tondichtung für Sopran und Orchester op. 70. Weitere Werke des Programms sind Jean Sibelius Die Tochter der Pohjola - Tondichtung für großes Orchester op. 49 und Pjotr Iljitsch Tschaikowskis Pathétique Symphonie Nr. 6 h-Moll op. 74. Das zweite Konzert findet am 10. Oktober 2026 im La Grange au Lac des Resort Évian-les-bains in Neuvecelle statt.
(veröffentlicht am 29. September 2026)
THE PRESENT: Artist-in-Residence
Zwischen dem 2. und 11. Oktober 2026 ist das Vokalensemble THE PRESENT Artist-in-Residence 2026 des Heinrich-Schütz-Musikfests und gestaltet sechs Konzerte mit vier verschiedenen und neuen Programmen, die Heinrich Schütz in den Fokus rücken – dem Motto folgend: Alte Musik neu gedacht:
ERHÖRE UNS, WENN WIR ANRUFEN
2. Oktober 2026, Zentralwerk Pieschen Dresden
4. Oktober 2026, Festsaal Schloss Moritzburg, Zeitz
Heinrich Schütz Italienische Madrigale SWV 1–19, Werke von Laura Steenberge (Uraufführung)
Schützling - Ein geselliger Abend in der Klangwelt des jungen Heinrich
7. Oktober 2026, Schwarzbier Brauerei Bad Köstritz
9. Oktober 2026, Altes Brauhaus Weissenfels
Musik von Hans Leo Hassler, Orlando di Lasso, Vittoria Rafaella Aleotti, Clément Janequin und Giovanni da Palestrina
MAN LOBT DICH IN DER STILL'
8. Oktober 2026, SLUB Dresden
Werke von Heinrich Schütz, Laura Steenberge, Moritz Gagern und anderen als ganzheitliche Erfahrung
IL VASTO MAR
11. Oktober 2026, Kirche Sankt Leonhard Bad Köstritz
Werke von Heinrich Schütz und Moritz Gagern (Uraufführung)
Die mitwirkenden Künstler:innen sind Hanna Herfurtner/Olivia Stahn (Sopran), Bernadette Beckermann/Amélie Saadia (Alt), Johannes Gaubitz/Tim Karweick (Tenor), Nikolaus Fluck/Felix Schwandtke (Bass), Lisa Fütterer (Ausstattung), Leonard Albach (Lichtdesign), Eli Vardzhiyska und Sarah Rose Lucey (Produktions- und Regieassistenz).
(veröffentlicht am 25. September 2026)
Marco Blaauw: Strasbourg & Athen
Nach der erfolgreichen Uraufführung von Georges Aperghis Trompe-oreille beim Festival Présence (Radio France) in Paris wird der Trompeter Marco Blaauw das Werk am 30. September 2026 beim Festival Musica Strasbourg in der Salle de la Bourse interpretieren. Im gleichen Konzert wird die Kontrabassistin Florentin Ginot außerdem Georges Aperghis Obstinate und Black Light aufführen. Dionysios Papanikolaou von IRCAM ist für die Elektronik verantwortlich.
Am 9. Oktober 2026 steht dann die griechische Erstaufführung von Trompe-oreille im Megaron - The Athens Concert Hall an. Weitere Stücke des Programms sind Elena Rykovs Vicissitudes und Arefeh Hekmatpanahs Residing. Thomas Wegner wird die Elektronik und das Sound Design übernehmen.
(veröffentlicht am 24. September 2026)
Sofia Jernberg: Uraufführung Sunville
Am 25. September 2026 wird Sofia Jernbergs erste Musiktheater-Komposition Sunville -Afrofuturistisches Musiktheater an der Deutschen Oper Berlin/Tischlerei uraufgeführt. Weitere Vorstellungstermine sind: 26./27./30. September und 1./2. Oktober 2026. Sofia Jernberg ist als Komponistin, musikalische Leitung und als Sängerin in dieser außergewöhnlichen Saisoneröffnung involviert. Fiston Mwanza Mujila zeichnet für das Libretto verantwortlich und wirkt auf der Bühne als Performer und Erzähler mit. Die Regisseurin Stephanie Thiersch gestaltet die Inszenierung, Choreografie und das Bühnenkonzept und Sonja Füsti das Bühnenbild. Weitere Mitwirkende sind Noa Frenkel (Alt), Serge Kakudji (Countertenor), Ole Morten Vågan (Kontrabass und musikalische Einstudierung), Kit Downes (Klavier), Espen Reinertsen (Saxofon) und Musiker*innen des Orchesters der Deutschen Oper Berlin.
Gastgeber des Abends sind zwei intergalaktische Kollaborateure: Sun Ra, Vordenker des Afrofuturismus als Antwort auf den omnipräsenten Rassismus, und Karlheinz Stockhausen, welcher der Enge der Kunstwelt entfliehen wollte. «The truth about the planet earth is a bad truth», singt Sun Ra 1972. Als Fluchtpunkt wählt er die Musik – und, mit etwas Ironie, das All. Im Afrofuturismus geht es «um Widerstand durch Imagination» (Adyam Tesfamariam) – dieser Spur folgt der Abend und sucht nach neuen Antworten. Sofia Jernbergs Musik ist Resonanzraum und Gegenrede zugleich: Zeitgenössische Komposition trifft auf spirituellen Jazz, Improvisation auf Griyo-Tradition.
(veröffentlicht am 22. September 2026)
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