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Marco Blaauw: Strasbourg & Athen

Nach der erfolgreichen Uraufführung von Georges Aperghis Trompe-oreille beim Festival Présence (Radio France) in Paris wird der Trompeter Marco Blaauw das Werk am 30. September 2026 beim Festival Musica Strasbourg in der Salle de la Bourse interpretieren. Im gleichen Konzert wird die Kontrabassistin Florentin Ginot außerdem Georges Aperghis Obstinate und Black Light aufführen. Dionysios Papanikolaoub von IRCAM ist für die Elektronik verantwortlich.

Am 9. Oktober 2026 steht dann die griechische Erstaufführung von Trompe-oreille im Megaron - The Athens Concert Hall an. Weitere Stücke des Programms sind Elena Rykovs Vicissitudes und Arefeh Hekmatpanahs Residing. Thomas Wegner wird die Elektronik und das Sound Design übernehmen.

(veröffentlicht am 24. September 2026)


Sofia Jernberg: Uraufführung Sunville

Am 25. September 2026 wird Sofia Jernbergs erste Musiktheater-Komposition Sunville -Afrofuturistisches Musiktheater an der Deutschen Oper Berlin/Tischlerei uraufgeführt. Weitere Vorstellungstermine sind: 26./27./30. September und 1./2. Oktober 2026. Sofia Jernberg ist als Komponistin, musikalische Leitung und als Sängerin in dieser außergewöhnlichen Saisoneröffnung involviert. Fiston Mwanza Mujila zeichnet für das Libretto verantwortlich und wirkt auf der Bühne als Performer und Erzähler mit. Die Regisseurin Stephanie Thiersch gestaltet die Inszenierung, Choreografie und das Bühnenkonzept und Sonja Füsti das Bühnenbild. Weitere Mitwirkende sind Noa Frenkel (Alt), Serge Kakudji (Countertenor), Ole Morten Vågan (Kontrabass und musikalische Einstudierung), Kit Downes (Klavier), Espen Reinertsen (Saxofon) und Musiker*innen des Orchesters der Deutschen Oper Berlin.

Gastgeber des Abends sind zwei intergalaktische Kollaborateure: Sun Ra, Vordenker des Afrofuturismus als Antwort auf den omnipräsenten Rassismus, und Karlheinz Stockhausen, welcher der Enge der Kunstwelt entfliehen wollte. «The truth about the planet earth is a bad truth», singt Sun Ra 1972. Als Fluchtpunkt wählt er die Musik – und, mit etwas Ironie, das All. Im Afrofuturismus geht es «um Widerstand durch Imagination» (Adyam Tesfamariam) – dieser Spur folgt der Abend und sucht nach neuen Antworten. Sofia Jernbergs Musik ist Resonanzraum und Gegenrede zugleich: Zeitgenössische Komposition trifft auf spirituellen Jazz, Improvisation auf Griyo-Tradition.

(veröffentlicht am 22. September 2026)


Sarah Defrise mit Novoflot in Berlin

Am 16.-18. September 2026 ist die Sopranistin und Schauspielerin Sarah Defrise in der Produktion Die 5. Jahreszeit - Fat Tuesday von Antonis Anissegos und Michael Wertmüller am Theater im Delphi in Berlin mit  der Opernkompanie Novoflot und dem dissonArt ensemble zu erleben. Die Produktion in der Regie von Sven Holm war erst im Mai mit der griechischen Erstaufführung an der Nationaloper in Athen zu Gast. Neben dem Dirigenten Vicente Larrañaga wirken die Sopranistin Rosemary Hardy sowie Renae Shadler mit.

(veröffentlicht am 15. September 2026)


Sarah Maria Sun: Zauberflöte in Budapest

Am 9./11./13. September 2026 debütiert die Sopranistin Sarah Maria Sun als Papagena in W.A. Mozarts Zauberflöte sowie mit dem Budapest Festival Orchestra unter der musikalische Leitung und in der Regie von Iván Fischer am Müpa Budapest. Kolleginnen und Kollegen auf der Bühne sind u.a. Samantha Gaul (Pamina), Julian Prégardien (Tamino), Franz-Josef Selig (Sarastro), Alina Wunderlin (Königin der Nacht), Markus Werba (Papageno), Mirella Hagen (Erste Dame), Olivia Vermeulen (Zweite Dame), Marie Seidler (Dritte Dame) und Stuart Patterson (Monostatos). Sarah Maria Sun verbindet bereits eine erfolgreiche Zusammenarbeit mit Iván Fischer und dem Konzerthausorchester aus dem Jahr 2025, bei der sie Lieder von Kurt Weill in mehreren Konzerten gesungen hat.

(veröffentlicht am 1. September 2026)

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