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Sarah Maria Sun: neue CD „AUGEN“

Die neue CD Augen mit der Sopranistin Sarah Maria Sun wurde neu bei WERGO veröffentlicht. Im Fokus der Aufnahme steht der Komponist Enno Poppe, der mit diesem Album an seine bestehende Reihe bei WERGO anschließt. Seinen Zyklus Augen mit 25 Liedern für Stimme und Kammerorchester auf Texte von Else Lasker-Schüler spielte Sarah Maria Sun mit dem WDR-Sinfonieorchester unter der Leitung von Elena Schwarz 2025 beim WDR ein. Sie sang bereits die erfolgreiche Premiere 2022 unter Bas Wiegers bei den Wittener Tagen für Neue Kammermusik. 2023 folgten Konzerte und Erstaufführungen beim Lucerne Festival und beim Casa da Música Porto. Weitere Stücke der CD sind Poppes Schnur für Violine und Orchester mit Carolin Widmann, Alan Gilbert und dem NDR Elphilharmonie Orchester, Schrauben für 13 Schlagzeuger mit dem Percussion Orchestra Cologne unter Enno Poppe sowie Torf für Orchester mit dem WDR-Sinfonieorchester unter Brad Lubman.

(veröffentlicht am 3. November 2026)


Anna-Lena Elbert: Franz Liszt Academy

Vom 19.-22. November 2026 debütiert die Sopranistin Anna-Lena Elbert mit vier Konzerten an der wunderschönen LISZT FERENC ACADEMY OF MUSIC in Budapest im Rahmen des KAMARA.HU FESTIVALS:
Am 19. November 2026 interpretiert sie Robert Schumanns Liederzyklus Frauenliebe und -leben op. 42 mit der Pianistin Izabella Simon.
Am 21. November 2026 folgen zwei Konzerte mit Ernest Chaussons Chanson perpétuelle op. 37 und Sir Harrison Birtwistles Niedecker Songs gemeinsam mit dem Merel Quartet und dem Cellisten Nicolas Altstaedt sowie W. A. Mozarts Konzertarie K. 505 Ch’io mi scordi di te... Non temer, amato bene mit dem Liszt Ferenc Chamber Orchestra und dem Pianisten Roman Rabinovich.
Am 22. November 2026 singt sie Dmitri Schostakowitschs Sieben Romanzen auf Gedichte von Alexander Blok Op. 127 in Begleitung von Nicolas Altstaedt (Violoncello), Dénes Várjon (Klavier) und Alexander Sitkovetsky (Violine).

(veröffentlicht am 27. Oktober 2026)


Sofia Jernberg: Solo-Konzert in Berlin

Am 27. Oktober 2026 eröffnet die Stimmkünstlerin Sofia Jernberg mit einem Solo-Konzert im Haus der Kulturen der Welt in Berlin die neue Reihe Cantadoras der Deutschen Oper Berlin. Die gefeierte schwedisch-äthiopische Sopranistin, Performerin und Komponistin bewegt sich zwischen zeitgenössischer Komposition, Noise, Free Jazz und experimenteller Vokalkunst. Ihre Stimme durchmisst fünf Oktaven – von gutturalem Growl bis zu kristallinen Obertönen, von mikrotonalen Glissandi bis zu perkussiven Klangexplosionen. Ein Instrument des Widerstands und der Erkundung – unbändig, präzise, unvorhersehbar. Erst im September feierte ihr Musiktheaterwerk Sunville - Afrofuturistisches Musiktheater an der Deutschen Oper Berlin/Tischlerei seine erfolgreiche Premiere.

(veröffentlicht am 21. Oktober 2026)


Holger Falk: Klangforum & Wien Modern

Am 24. Oktober 2026 singt der Bariton Holger Falk zum ersten Mal Schuberts Winterreise. Eine komponierte Interpretation des Komponisten Hans Zender. Vimbayi Kaziboni leitet das Klangforum Wien im Konzert in der Evangelischen Stadtkirche Ravensburg auf Einladung des Festivals weit! neue musik weingarten. Zender lehnt sich dabei eng an Schuberts Tonsprache an, bezieht aber wirkungsvoll verfremdende Klangeffekte ein, die die eisige Kälte und metaphysische Düsternis des Werks noch betonen. Erst im Frühjahr war Holger Falk mit dem Klangforum Wien und Bernhard Langs Songbook II.2 im Wiener Konzerthaus erfolgreich zu erleben: Für Stimmung sorgte nicht minder Bernhard Langs "Songbook II.2. - Retextured", nicht zuletzt durch Holger Falk: Der Bariton scheute weder rhythmisch-akrobatische noch ironische Herausforderungen. Und tänzelte virtuos durch die vertrackten Loops (...). Die Presse

Am 13. November 2026 stehen dann zwei Konzerte beim Festival Wien Modern im Bockkeller Wien mit Friedrich Cerhas Keintate I+II gemeinsam mit dem Attensam Quartett an. 2022 veröffentlichten die Künstler:innen Cerhas Zyklus auf CD bei Kairos mit großer Resonanz: Schlicht überwältigend ist der stimmlich nuancierte, artikulatorisch facettenreiche, vom Ordinären bis zum Artistischen, vom genüsslich Grantelnden bis zum sarkastischen Abgründigen reichende Vortrag Holger Falk, der selbst die alte Aufnahme des Wiener Chansonniers HK Gruber in den Schatten stellt, für den Cerha einst die beiden „Keintaten“ schrieb. Opernwelt

(veröffentlicht am 14. Oktober 2026)

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