Aktuelles

Sarah Defrise: Olga Neuwirth-Uraufführung

Am 1. Februar 2026 gibt die Sopranistin Sarah Defrise ihr Debüt an der Hamburgischen Staatsoper mit der Uraufführung von Olga Neuwirths neuer Oper Monster's Paradise mit dem Libretto von Elfriede Jelinek. Sie singt die Partie der Vampi in dieser brandneuen Politgroteske inszeniert vom Intendanten Tobias Kratzer als zeitgenössisches Grand Guignol. Sich anschließende Vorstellungstermine sind: 4./8./11./13./15. Februar 2026. Titus Engel dirigiert das Philharmonische Staatsorchester Hamburg, und Rainer Sellmaier entwirft die Bühne und Kostüme. Weitere Solist:innen sind Anna Clementi (Gorgonzilla), Georg Nigl (König/Präsident), Sylvie Rohrer (Vampi-Schauspielerin), Ruth Rosenfeld (Bampi-Schauspielerin), Kristina Stanek (Bampi), Andrew Watts (Mickey) u. a.. Die Uraufführung ist eine Koproduktion mit dem Opernhaus Zürich und der Oper Graz. Als Avatarinnen ihrer selbst schicken die Ausnahmekünstlerinnen Olga Neuwirth und Elfriede Jelinek zwei Vampirinnen auf eine Reise um die Welt und beobachten den Niedergang der Menschheit. Was aber ist das für eine Welt, die nur noch von einem Monster namens Gorgonzilla zu retten ist? 

(veröffentlicht am 23. Januar 2026)


Sofia Jernberg: Debüt Wiener Konzerthaus

Am 29. Januar 2026 debütiert die Stimmkünstlerin Sofia Jernberg mit der Uraufführung ihrer eigenen Komposition Psalm against the sea mit dem Mivos Quartett am Wiener Konzerthaus in der Reihe Nouvelles Aventures. Das Quartett spielt darüber hinaus Ingrid Laubrock Ashes, Sivan Eldar Solicitations, Rebecca Saunders Unbreathed, Annesley Black Folds Dependent und Flora Marlene Geißelbrecht Light of Third. Zuletzt war Sofia Jernberg in Wien u. a. im Musikverein im Rahmen von Wien Modern sowie bei den Wiener Festwochen zu Gast.

(veröffentlicht am 20. Januar 2026)


Anu Komsi mit Finnish Radio Symphony

Am 23. Januar 2026 konzertiert die Sopranistin Anu Komsi mit dem Finnish Radio Symphony Orchestra unter der Leitung von Nicholas Collon am Helsinki Music Centre. Anlässlich des 100. Jahrestags des YLE (Yleisradio) – der öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalt Finnlands - singt sie Väinö Raitio Puistokuja für Sopran und Orchester. Als weitere Werke des Programms erklingen Albert Roussels Suite F-Dur, Béla Bartóks Klavierkonzert Nr. 1 mit dem Solisten Francesco Piemontesi und Leoš Janáčeks Sinfonietta.

(veröffentlicht am 12. Januar 2026)


Eva Resch: Debüt bei Ultraschall Berlin

Am 15. Januar 2026 gibt die Sopranistin Eva Resch ihr Debüt beim Ultraschall Festival Berlin. Im Duo mit dem Cellisten Martin Smith interpretiert sie das neue und spannende Programm SMESCH - Lieder des Scheiterns im Heimathafen Neukölln. Werke des Abends sind Brigitta Muntendorfs hin und weg, Georg Katzers Ophelia, Per Nørgårs Plutonian Ode, Kaija Saariahos Changing light für Sopran und Violoncello sowie die Uraufführung von Farzia Fallahs of asphyxia für Stimme und Cello (2025). Der Videokünstler Leon Daniel vervollständigt den Abend mit seinen Videoinstallation. Im Zentrum von SMESCH steht die Ambivalenz des Menschseins: Krone der Schöpfung oder doch eher ihr Albtraum? Aus der zerstörerischen Kraft, die vom Menschen ausgeht, erwächst auch die Verantwortung, Leben zu schützen. Doch was, wenn wir an unserer eigenen Moral scheitern?

(veröffentlicht am 7. Januar 2026)

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