Lavinia Dames

Sopran

Die herausragende Lavinia Dames macht als Grace auch die größte musikalische Entwicklung durch, wird vom zaghaften Mädchen zur eiskalten Mörderin, eine konditionelle wie darstellerische Meisterleistung. DIE DEUTSCHE BÜHNE

Die in Göttingen geborene Sopranistin Lavinia Dames wurde für ihre Interpretation der Grace in der Uraufführung von Gordon Kampes Dogville am Aalto Theater Essen 2023 von Publikum und Presse gefeiert. Sie begeistert sich für das Repertoire des 20./21. Jahrhunderts und ist eine überaus erfahrene Bühnendarstellerin.

Seit der Saison 2014/15 ist Lavinia Dames festes Ensemblemitglied an der Deutschen Oper am Rhein Düsseldorf, an der sie u. a. Partien ihres Faches wie Susanna (Le nozze di Figaro), Zerlina (Don Giovanni), Pamina (Die Zauberflöte), Gretel (Hänsel und Gretel), Nanetta (Falstaff), Norina (Don Pasquale), Musetta (La Bohème) und Servilia (La Clemenza di Tito) sang. 2019 interpretierte sie Anabella in der Uraufführung von Anno Schreiers Oper Schade, dass sie eine Hure war.

In der Saison 2023/24 singt sie erneut Pamina und Gretel und gibt ihre Debüts als Sophie (Der Rosenkavalier), als Karolka (Jenufa) und als Blumenmädchen (Parsifal). Darüber hinaus gibt sie Liederabende mit Liedern von Richard Strauss und Robert Schumann gemeinsam mit dem Pianisten Carson Becke u. a. in Göttingen und Garmisch-Partenkirchen.

Gastspiele und Auftritte führten sie an die Komische Oper Berlin (Lauretta in Gianni Schicchi, Pamina), an die Kungliga Operan Stockholm (Susanna), an die Königliche Oper Kopenhagen (Susanna) sowie an das Theater St. Gallen (Adina). 2017 debütierte sie an der Bayerischen Staatsoper München (Isotta in Die schweigsame Frau). An dieses Haus kehrte sie in der Spielzeit 2021/22 mit der gleichen Partie zurück.

Lavinia Dames: Jenufa Premiere in Duisburg

Am 14. April 2024 ist die Sopranistin Lavinia Dames als Karolka in der Premiere von Leoš Janáčeks Oper Jenůfa an der Deutsche Oper am Rhein/Theater Duisburg zu erleben.
Weitere Vorstellungen finden am 20./26. April 2024 und 9./11./19. Mai 2024 statt.
Die Regie führt Tatjana Gürbaca und Axel Kober dirigiert die Duisburger Philharmoniker.
Ihre Kolleg:innen auf der Bühne sind Jacquelyn Wagner (Jenufa), Stefanie Schaefer (Die alte Buryja), Rosie Aldridge (Die Küsterin), Jussi Myllys (Stewa Buryia), Giorgi Sturua (Laca Klemen) und andere Sänger:innen.
Zuletzt sang Lavinia Dames u. a. Partien wie Sophie, Pamina und Blumenmädchen an der Deutschen Oper am Rhein, deren Ensemble sie seit der Saison 2014/15 angehört.


Neue Künstlerin: Lavinia Dames

Wir begrüßen die Sopranistin Lavinia Dames neu bei Doreen Lutz Artists. Wir freuen uns sehr über die neue Zusammenarbeit mit der aus Göttingen stammenden Sopranistin Lavinia Dames. Sie wurde im Frühjahr 2023 für ihre Interpretation der Grace in der Uraufführung von Gordon Kampes Dogville (Regie: David Hermann) am Aalto Theater Essen vom Publikum und der Presse gefeiert:

Strahlend klar gesungen von Lavinia Dames, mit ihren hell leuchtenden Kantilenen, taucht sie auf aus dem Nebel, wie eine Lorelei, ganz in weiß.

VAN MAGAZINE

Die herausragende Lavinia Dames macht als Grace auch die größte musikalische Entwicklung durch, wird vom zaghaften Mädchen zur eiskalten Mörderin, eine konditionelle wie darstellerische Meisterleistung.

DIE DEUTSCHE BÜHNE

Lavinia Dames begeistert sich für das Repertoire des 20./21. Jahrhunderts und ist eine überaus erfahrene Bühnendarstellerin. Seit 2014/15 ist sie festes Ensemblemitglied an der Deutschen Oper am Rhein Düsseldorf, an der sie u. a. Partien wie Susanna (Le nozze di Figaro), Zerlina (Don Giovanni), Pamina (Die Zauberflöte), Gretel (Hänsel und Gretel), Nanetta (Falstaff), Norina (Don Pasquale), Musetta (La Bohème) und Servilia (La Clemenza di Tito) sang. 2019 interpretierte sie Anabella in der Uraufführung von Anno Schreiers Oper Schade, dass sie eine Hure war.

(veröffentlicht am 25. September 2023)

Oper / Musiktheater:

Ludwig van Beethoven Fidelio (Marzelline)
Boris Blacher Romeo und Julia (Julia)
Benjamin Britten Peter Grimes (1. Nichte), Turn of the screw (Gouvernante)
Georges Bizet Carmen (Frasquita)
Gaetano Donizetti Don Pasquale (Norina), L’elisir d’amore (Adina), Pygmalion (Galatea)
Christoph Willibald Gluck Orpheus (Euridice)
Georg Friedrich Händel Susanna (Daniel)
Engelbert Humperdinck Hänsel und Gretel (Gretel)
Gordon Kampe Dogville (Grace) – Uraufführung
Emmerich Kálmán Die Csárdásfürstin (Anastasia)
Erich Wolfgang Korngold Die Tote Stadt (Juliette)
Oliver Knussen Where the wild things are/ Wo die wilden Kerle wohnen (Max)
Marius Felix Lange Die Schneekönigin (Gerda)
Franz Lehar Graf von Luxemburg (Juliette Vermont)
Albert Lortzing Zum Großadmiral (Betty), Zar und Zimmermann (Marie)
Wolfgang Amadeus Mozart Le nozze di Figaro (Susanna), Don Giovanni (Zerlina), Die Zauberflöte (Pamina), La Clemenza di Tito (Servilia), Idomeneo (Ilia)
Giacomo Puccini Gianni Schicchi (Lauretta), La Bohéme (Musetta), Sour Angelica (Genovieffa)
Gerald Resch Gullivers Reisen (Prinzessin Rosalila)
Anno Schreier Schade, dass sie eine Hure war (Annabella) – Uraufführung
Richard Strauss Die Schweigsame Frau (Isotta), Ariadne auf Naxos (Echo), Der Rosenkavalier (Sophie)
Johann Strauss Die Fledermaus (Adele)
Giuseppe Verdi Falstaff (Nanetta)
Richard Wagner Parsifal (Blumenmädchen 1/2, 2. Knappe), Tannhäuser (Hirt)
Mieczyslaw Weinberg Masel tov! (Fradl)
Alexander von Zemlinsky Der Zwerg (1. Zofe)

14. April 2024, 18:30 Uhr (Premiere)
20./26. April 2024, 19:30 Uhr
09. Mai 2024, 18:30 Uhr
11. Mai 2024, 19:30 Uhr
19. Mai 2024, 15:00 Uhr
Deutsche Oper am Rhein, Duisburg

Programm: Leoš Janáček Jenůfa

Mitwirkende: Duisburger Philharmoniker, Chor der deutschen Oper am Rhein, Axel Kober (Dirigent), Tatjana Gürbaca (Regie), Henrik Ahr (Bühne), Silke Willrett (Kostüme), Lavinia Dames (Karolka), Rosie Aldrige (Die Küsterin), Stefanie Schaefer (Die alte Buryja), Jussi Myllys (Stewa Buryia), Giorgi Sturua (Laca Klemen), Jacquelyn Wagner (Jenufa) u. a.


02. Juni 2024, 11:00 Uhr, Deutsche Oper am Rhein, Düsseldorf

Programm: Liedmatinee (ausgewählte Lieder von Johannes Brahms)

Mitwirkende: Düsseldorfer Symphoniker, Axel Kober (Dirigent), Lavinia Dames (Sopran), David Fischer (Tenor), Anna Harvey (Mezzosopran), Luke Stoker (Bass)

Ihre zentrale Partie – der Sopranistin Lavinia Dames auf den Leib geschrieben –, unterliegt im Gegensatz zu den übrigen Rollen einer permanenten Entwicklung des stimmlichen Ausdrucks, der von einer eher in die tiefen Registern verlagerten Zurückhaltung der Bittstellerin über eine allmähliche Entfaltung ihres Ausdrucksspektrums bis hin zu den gegen Ende hin hervortretenden Sprechpassagen reicht. […] Ein großes Lob gilt dem gesamten Essener Opernensemble – allen voran der aufgrund ihres vielfältigen Ausdrucksspektrums überwältigenden Lavinia Dames
NMZ, März 2023

Kampe schreibt ihr sanfte, häufig sehr hoch liegende Melodielinien, mit denen die Sopranistin Lavinia Dames lässig fertig wird. Ebenso souverän stellt sie sich der merkwürdigen Situation, dass sie gewissermaßen nicht nur Grace, sondern auch Nicole Kidman spielt. Sie äfft nicht nach, sie gewöhnt uns allmählich und überzeugend daran, dass sie eine andere ist. Aber ebenso blond und ebenfalls zu elegant für diese stumpfe und freudlose Welt.
Frankfurter Rundschau, März 2023

Die wunderbare Lavinia Dames in der Nicole-Kidman-Rolle als hier Faye-Dunaway-hafte Bonnie schießt sich todesengelartig den Weg frei.
Die Welt, März 2023

Einzig die junge Grace bleibt exterritorial. Im Film ist Grace als Figur, dargestellt von Nicole Kidman, menschlich kommensurabel und Teil des Spiels. In der Oper jedoch: zu schön für diese Welt. Ist vielleicht gar kein Mensch, sondern nur ein Katalysator, eine Art Lackmuspapier. Strahlend klar gesungen von Lavinia Dames, mit ihren hell leuchtenden Kantilenen, taucht sie auf aus dem Nebel, wie eine Lorelei, ganz in weiß. Betört den jungen Tom, der sich für einen tollen Hecht hält, aber sich alsbald selbst als hohler Schwätzer entlarvt.
VAN, März 2023

Die herausragende Lavinia Dames macht als Grace auch die größte musikalische Entwicklung durch, wird vom zaghaften Mädchen zur eiskalten Mörderin, eine konditionelle wie darstellerische Meisterleistung – bis sie im Finale zu Gangster-Papa (famos, der Bariton Karel Martin Ludvik) ins Auto steigt und beide dialogisch die Moral von der Geschicht‘ verhandeln.
Die deutsche Bühne, März 2023

Hermann setzt das 14-köpfige, auf Englisch singende Solistenensemble versiert ein, wobei die einzelnen Rollen den Sängern gleichsam auf den Leib geschrieben sind. So kann Lavinia Dames von der Rheinoper als Grace ihren üppigen Sopran in eindrucksvollen Passagen strahlen lassen.
Ruhrnachrichten, März 2023

Zum Groß-Admiral
Albert Lortzing

BRKlassik (2019)
Lavinia Dames
Münchner Rundfunkorchester
Ulf Schirmer
u.a.

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