Zoltan Nyari

Zoltán Nyári

Tenor

So einen Tenor in einer so extrem anspruchsvollen Rolle kann sich jedes Haus nur wünschen: Zoltán Nyári singt (…) mit scheinbar unerschöpflichen Kraftreserven und bis zum Finale mit einem enormen Durchhaltevermögen. Dazu verfügt der ungarische Sänger über ein wunderbar farbenreiches, schmelziges Timbre, bombensichere Höhen und hohe Textverständlichkeit. Und er kann auch tiefe Gefühle exzessiv vermitteln. Ein Triumph, der zu Recht bejubelt wurde. Kurier.at

Der ungarische Tenor Zoltán Nyári gestaltet seine Partien mit detailgenauer Authentizität und verkörpert jede seiner Figuren gesanglich und schauspielerisch als eine vollkommene Einheit. Auf der Opernbühne singt er Partien wie Lenskij (Eugen Onegin), Prinz (Rusalka), Hoffmann (Les contes d’Hoffmann), Paul (Die tote Stadt), Cavaradossi (Tosca) und Alfredo (La Traviata) und ist an der Semperoper Dresden, Oper Frankfurt, Komische Oper Berlin, Oper Graz, Royal Danish Opera in Kopenhagen und an der Ungarischen Staatsoper Budapest zu Gast.

Immer mehr widmet er sich auch dem heldischen Tenorfach. Kürzlich debütierte er als Erik in Richard Wagners Der fliegende Holländer und als Froh in Das Rheingold am Palace of Arts Budapest, als Tristan in Tristan und Isolde an der Oper Graz und als Siegmund in Die Walküre am Staatstheater Oldenburg.

Konzerte führten ihn 2017 in den Wiener Musikverein mit Zoltán Kodálys Psalmus Hungaricus Op. 13, dem ORF Radio-Symphonieorchester Wien und Jakub Hrůša sowie an das Concertgebouw Amsterdam und zum TivoliVredenburg Utrecht mit Beethovens Sinfonie Nr. 9, dem Radio Filharmonisch Orkest und Chor und Markus Stenz. 2018 konzertierte er zum ersten Mal mit dem Münchner Rundfunkorchester (Kodálys Psalmus Hungaricus op. 13 und Budavári Te Deum).

Die Saison 2018/19 beginnt mit seinen Debüts als Siegfried in Wagners Siegfried sowie als Faust in Berlioz La damnation de Faust am Staatstheater Oldenburg, mit denen er gleichzeitig sein Festengagement am Haus antritt. Darüber hinaus singt er erneut die Partie von Wagners Tristan am Theater Hagen.

Oper / Musiktheater:

Georges Bizet Carmen (Don José)
Antonín Dvořák Rusalka (Prinz)
Erich Wolfgang Korngold Die tote Stadt (Paul)
Modest Mussorgski Boris Godunov (Fürst Vasiliy Ivanovich Shuyskiy)
Jacques Offenbach Les contes d’Hoffmann (Hoffmann)
Dimitri Schostakowitsch Lady Macbeth of Mzensk (Sergej)
Franz Schreker Der ferne Klang (Fritz)
Richard Strauss Salome (Narraboth)
Peter Iljitsch Tschaikowski Eugen Onegin (Lenskij)
Richard Wagner Das Rheingold (Froh), Der fliegende Holländer (Erik), Die Walküre (Siegmund), Tristan und Isolde (Tristan)


Konzert:

Ludwig van Beethoven Sinfonie Nr. 9 in d-Moll op. 125
Benjamin Britten Frühlingssinfonie
Antonín Dvořák Requiem, Stabat Mater
Zoltán Kodály Psalmus Hungaricus op. 13, Requiem
Franz Liszt Christus Oratorium, Faust-Symphonie
Gustav Mahler Sinfonie Nr. 8
Giacomo Puccini Messa di Gloria
Sergeij Rachmaninow Die Glocken (Kolokola) op. 35
Giuseppe Verdi Requiem

13. Juli 2018, 20:00 Uhr, Herz-Jesu-Kirche München 

Programm: Zoltán Kodály Budavári Te Deum & Psalmus hungaricus op. 13

Mitwirkende: Ungarischer Rundfunkchor Budapest, Münchner Rundfunkorchester, Ivan Repusic (Leitung), Vanessa Goikoetxea (Sopran), Zoltán Nyári (Tenor), Anke Vondung (Alt)


22., 29. September 2018, 17:00 Uhr
3., 14., 28. Oktober 2018, 17:00 Uhr
4. November 2018, 17:00 Uhr
Oldenburgisches Staatstheater 

Programm: Richard Wagner Siegfried

Mitwirkende: Oldenburgisches Staatsorchester, Hendrik Vestmann (musikalische Leitung), Paul Esterhazy (Regie), Mathis Neidhardt (Bühne, Kostüm), Stephanie Twiehaus (Dramaturgie), Ill-Hoon Choung (Fafner), Thomas Hall (Der Wanderer – Wotan),  Sooyeon Lee (Waldvogel), Zoltán Nyári (Siegfried), Timothy Oliver (Mime), Marta Świderska/ Ann-Beth Solvang (Erda), Nancy Weißbach (Brünnhilde), Kihun Yoon (Alberich)

Zoltán Nyári gibt als Siegmund ein darstellerisch erfrischendes, stimmlich mehr als angenehmes Siegmund-Debüt. (theaterpur.net).

Mit Zoltán Nyári an ihrer Seite darf das Wälsungenblut richtig schön leuchten, denn Nyári versteht sich auf die lyrische Phrase ebenso wie auf die virile Stärke eines Heldentenors. (13. September 2017, O-tononline.de)

Zoltán Nyári führt als Siegmund mit kluger Krafteinteilung einen Tenor von enormen Höhenglanz ins Feld. (11. September 2017, Nordwestzeitung)

Zoltán Nyári (…) schmettert (…) kraftvoll sein „Ein Schwert verhieß mir der Vater“ mit den mühelosen Wälse-Rufen und findet in den „Winterstürmen“ zu innigem Ausdruck. (11. September 2017, Deropernfreund.de)

Eindringlich gestalteten Zoltán Nyári und Gun-Brit Barkmin von Beginn an diese innere Zerrissenheit der beiden Liebenden und bewältigten die stimmlichen Kraftakte zum Großteil beeindruckend. (…) Je wahnsinniger Tristan wurde, desto mehr schien sich auch Zoltán Nyári in seinem Element zu bewegen; durchschlagskräftig und ätherisch gleichzeitig malte er den Siechenden und wusste dabei ebenso zu berühren wie zu fesseln.
Bachtrack.com, 26. September 2016

Zoltán Nyári ist kein Tristan, der sich dunkel und breit verströmt: Seine helle, doch durchschlagskräftige Stimme (…) gewinnt in der Höhe an Strahlkraft.
Kronenzeitung, 26. September 2016

Und gerade diese vom Tenor intensiv gestalteten Szenen der Fieberphantasien gerieten zusammen mit deren expressiver musikalischer Gestaltung zum Höhepunkt des Abends. Wie schon bei seinem ersten Auftreten in Graz als Paul in Korngolds „Die tote Stadt“ zeigte er ein belastbares, kräftiges, teilweise metallisches (…) Material.
Merker Online, 25. September 2016

Wie sie im spielfreudigen Rollendebüt, zeigte der Ungar Zoltán Nyári als Tristan mit (…) kernigem Tenor, welche Bereicherung seine Auftritte (wie 2015 in Korngolds „Toter Stadt“) für die Oper Graz sind.
Kleine Zeitung, 24. September 2016

 


Fotos:

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Zoltan Nyari - Foto 01 - CR Vera Eder

Zoltán Nyári
Foto: Vera Eder
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